Nationale Verfassung Peter Schmidt Königstein i.T. 25. Januar 2015
Idee für Nationale Verfassung
Vortrag in Königstein im Taunus am 25. Januar 2015
Originaltext vom 10. Januar 2015 ff
Vorbemerkung. Ich bin Peter Schmidt. Bei meinen Vorfahren und Verwandten gibt es Handwerker, Kaufleute, Landwirte, Akademiker. Die einen kommen aus Pommern, andere aus Schlesien und Großberlin. Drei meiner Großeltern habe ich wegen der Deutschen Revolution, dem Zweiten Weltkrieg, der Besatzung der Alliierten und dem Mauerbau 1961 leider nicht kennen gelernt.
Adolf war schuld.
Adolf, mein Vater, überredete meine Mutter 1949 in den Westen zu ziehen, da er meinte, daß das mit den Kommunisten in der DDR schief gehen wird. Adolf war schuld, daß ich in West-Berlin und in den Bundesländern Hessen, Baden-Württemberg und Bayern Grund- und Realschulen und zwei Gymnasien besuchen durfte und dabei groß wurde. Die während der Schulzeit kennen gelernten diversen deutschen Kulturen waren für mich durchaus sehr prägend. Mein Vater Adolf war Diplom-Landwirt, und er hatte einen Bauernhof in Pommern, er war an den Feldzügen gegen Frankreich und Russland als Wehrmachtssoldat beteiligt, zuletzt in der 6. Armee unter General Paulus vor Stalingrad. Er geriet in Gefangenschaft, die er erst zwei Jahre später beenden konnte. Durch meinen Vater Adolf erfuhr ich über den Zweiten Weltkrieg andere Tatsachen als in den Schulen des Besatzungsgebietes BRD. Durch ihn ist mir die Bedeutung des Begriffs Totalverlust bewusst geworden. Eigentum ist eine Illusion.
Idee. Nach über 100 Jahren Krieg ist es Zeit zwei der Ursachen zu beenden.
Da es das Konstrukt Eigentum genau wie das Konstrukt Kreditzins gibt,
schlage ich eine Neubewertung für Mensch und Verfassung vor.
Der Staat soll Wohn-Eigentum ohne Zins fördern,
d.h. es soll ein Recht auf Wohn-Eigentum geben.
Beim Grundstückseigentum soll der Staat auf Rückführung zum Pachtland bestehen.
Soziale Übergangsfristen von 25 [20] Jahren können vorgesehen werden.
Eine Staatsbank soll die Hypotheken ohne Zins vergeben. Anspruchsberechtigt sind alle Staatsbürger. Ausnahmen regelt ein Gesetz.
Zu diskutieren ist Mehrfachwohneigentum, in welcher Form bei Umwandlung auf Pachtland (Staat, Land, Gemeinde) die Wohnungen erhalten oder vergeben werden.
Artikel
Zum Sozialstaatsprinzip gehört es, daß der Staat die Bildung von Wohneigentum mittels zinsloser Hypotheken fördert.
Die Umwandlung von Grundeigentum zu staatlichem Pachtland erfolgt innerhalb von 25 [20] Jahren.
Artikel … Recht auf … Wohnen … Einkommen … Energie … Wasser … Arbeit … Heilfürsorge … zinslose Hypothek für Wohneigentum … Pachtland …
Peter Schmidt, Kramstaweg 23, 14163 Berlin, den 21. Januar 2015
D2-Funk-Fon 01520 – 591 47 54 E-Post neomatrix.berlin@t-online.de
Videos http://www.youtube.com/channel/UCnYohtqc5f_2kkAG4BeXwUw
Artikel http://www.flickr.com/photos/peter-schmidt-berlin-zehlendorf/
…
nordlicht
Wolffsohn: „Eine Freundschaft zwischen Deutschen und Juden gibt es nicht“
„Alles, was Recht ist!“ mit dem Studigast Peter Fitzek
Hafer – Eines der gesündesten Getreide
(Zentrum der Gesundheit) – Hafer ist von allen geläufigen Getreidearten vermutlich die mit Abstand beste und gesündeste. Hafer ist glutenarm und gleichzeitig deutlich nährstoffreicher als alle anderen Getreidearten. Kein Wunder bietet der Hafer fantastische Eigenschaften für unsere Gesundheit. Es scheint fast, als würde der robuste Hafer, der auch noch unter widrigen Umständen gedeiht, seine Widerstandskraft an denjenigen weitergeben, der ihn verzehrt. Viele Details rund um den Hafer sowie Tipps für die gesunde Verwendung des Hafers stellen wir Ihnen heute vor.
Hafer – Das jüngste, aber stärkste Getreide
Hafer (Avena sativa) bildet seine Körner in einer vielfach verzweigten Rispe aus. Also nicht in einer Ähre wie der Weizen, der Roggen, die Gerste oder der Dinkel.
Vermutlich war es auch der Hafer, dessen Samen der Mensch in grauer Vorzeit häufig gesammelt und in seinen Speiseplan integriert hat, ohne ihn gezielt anzubauen.
Der Hauptgrund, warum der Hafer lieber gesammelt wurde als andere Urgetreide war sicher nicht zuletzt sein herausragender Geschmack. Hafer schmeckt nämlich mit Abstand am allerbesten von allen Getreidearten – zumindest dann, wenn er als Frischkornmüsli, als Flocke oder als Brei verzehrt wird.
Da der Hafer nicht so ertragreich und nicht so einfach zu ernten ist wie Ährengetreide, schenkte man dem Hafer lange Jahrtausende nur wenig Beachtung.
Daher ist der Hafer jene Getreideart, die ganz zuletzt Opfer der menschlichen Züchtung wurde, so dass er auch heute noch zu den ursprünglichsten Gräsersamen gehören dürfte.
Während nämlich Weizen und Gerste schon mit Beginn des Ackerbaus vor mehr als 10.000 Jahren im Fokus der züchterischen Aktivitäten standen, begann man mit der Züchtung des Hafers erst vor 3.000 Jahren – und zwar deshalb, weil man nun endlich den tatsächlichen Wert des Hafers erkannt hatte:
Seine Widerstandsfähigkeit, weshalb er auch auf kargen Böden gedeiht und sein gleichzeitiger Nährstoffreichtum, der den Nähr- und Vitalstoffgehalt anderer Getreidearten bei weitem übertrifft.
Hafer – Schon kleine Mengen genügen
Hafer ist ein hervorragender Nährstofflieferant und versorgt – im Gegensatz zu Reis oder vielen anderen Getreidearten – bereits über kleine Verzehrmengen mit einer grossen Anzahl sowie interessanten Mengen einiger wichtiger Nähr- und Vitalstoffe:
Hafer und Biotin: Für Haut, Haar & Nerven
In nur 40 Gramm Haferflocken sind bereits 7,8 Mikrogramm Biotin enthalten, was einem Viertel der empfohlenen Tagesdosis entspricht.
Biotin sorgt für schönes Haar, gesunde Haut und feste Nägel. Bei Haarausfall ist daher immer auch an eine erhöhte Biotinzufuhr am besten in Verbindung mit Zink zu denken.
Und wie es der Zufall oder besser der Hafer will, ist dieser nicht nur eine wunderbare Biotinquelle, sondern gleichzeitig auch die beste Zinkquelle, die man sich wünschen kann. Hafer enthält pro 100 g mindestens genauso viel Zink (4.300 Mikrogramm) wie ein Steak, wenn nicht gar noch mehr.
Auch das Nervensystem profitiert von einer guten Biotinversorgung, da ein Biotinmangel sogar mit Depressionen in Verbindung gebracht wird.
Hafer und Vitamin B1: Für starke Nerven
In 40 Gramm Hafer finden sich 0,3 Milligramm Vitamin B1, womit ein Viertel des Tagesbedarfs gedeckt wäre. Kein anderes Getreide hat einen derart hohen B1-Level wie der Hafer. Und auch unter den Pseudogetreiden findet sich lediglich der Amaranth, der den Hafer in Sachen B1 – aber nur knapp – überbieten kann.
Das Vitamin B1 ist gemeinsam mit B6 DAS Nervenvitamin schlechthin, so dass sich ein massiver Mangel in Schwindel, Schlaflosigkeit, Müdigkeit und neurologischen Störungen (z. B. Nervenentzündungen) äussern kann.
Auch bei der Verwertung der Kohlenhydrate ist das B1 mit dabei, was dazu führte, dass man Zucker als Vitaminräuber bezeichnete. Denn für seine Verarbeitung ist B1 erforderlich, obwohl er selbst kein B1 liefert.
Hafer hingegen schenkt dem Organismus viel mehr B1, als für die Verwertung seiner Kohlenhydrate benötigt wird.
Hafer und Vitamin B6: Für eine ausgeglichene Psyche
In Sachen Vitamin B6 hat der Hafer – genau wie beim Vitamin B1 – die Nase ganz vorn und liefert von diesem Vitalstoff mit fast 1 mg pro 100 g mindestens die doppelte Menge Vitamin B6 als andere Getreide.
Wie oben schon erwähnt, kümmert sich das Vitamin B6 um das Nervensystem, aber genauso um die Blutgesundheit (da es an der Hämoglobinbildung beteiligt ist) sowie um die Serotoninproduktion.
Letzteres führt dazu, dass man bei psychischem Unwohlsein oder schlechtem Schlaf immer auch an B6 oder lieber gleich an den Hafer denken sollte.
Ein B6-Mangel ist gar nicht so selten, da er gerne bei einseitiger Ernährung auftritt, die häufig von Jugendlichen und Senioren praktiziert wird. Auch chronischer Durchfall geht häufig mit einem B6-Mangel einher.
Genauso können die Pille und manche Antibiotika einen B6-Mangel herbeiführen.
Zu den B6-Mangel-Symptomen gehören z. B. auch Albträume, eine erhöhte Infektneigung oder Hautveränderungen sowie erhöhte Homocysteinwerte. Letztere zählen derzeit mit zu den gravierendsten Risikofaktoren für unerwünschte Herz-Kreislauf-Angelegenheiten.
Hafer und Eisen: Fleisch ist da überflüssig
40 Gramm Hafer liefern überdies 2,4 mg Eisen. Auch hier haben es die anderen Getreide schwer, derart hohe Werte zu erreichen. Lediglich die Hirse sowie die Pseudogetreide Amaranth und Quinoa können den Hafer im Bereich Eisengehalt noch schlagen.
Auch Fleisch kann den Hafer als Eisenquelle kaum übertrumpfen. Hafer enthält nämlich mindestens doppelt so viel Eisen wie Fleisch. Und wenn Sie ein Hafergericht mit einer Vitamin-C-Quelle kombinieren (wie z. B. das unten genannte Müsli), dann wird das Eisen aus dem Hafer auch noch annähernd so gut verwertet wie jenes aus Fleisch.
Bei Blutarmut ist es daher äusserst empfehlenswert, Hafer oder Hirse statt anderer Getreide zu sich zu nehmen.
Hafer – Und das Magnesiumproblem ist gelöst
In 40 Gramm Hafer sind etwa 60 Milligramm Magnesium versteckt. Wenn Sie also beispielsweise ein Müsli oder Porridge essen, das aus folgenden Zutaten besteht, dann haben Sie damit bereits Ihren halben Tagesbedarf an Magnesium (300 – 400 mg) gedeckt:
40 Gramm Hafer (fein geschrotet und 20 Minuten lang in Wasser eingeweicht) oder Haferflocken
1 Banane
½ Apfel, fein gerieben
2 Datteln, entkernt und in kleine Stückchen geschnitten
20 g Sonnenblumenkerne
Sie mögen kein Müsli? Kein Problem: Auch ein herzhafter Hafer-Burger – mit Vitamin-C-reichem Gemüse oder Salaten serviert – verschafft Ihnen die hafertypischen gesundheitlichen Vorteile. Das Rezept dazu finden Sie ganz unten.
Hafer: Gemeinsam mit Hirse der ideale Silicium-Lieferant
Hafer enthält fast so viel Silicium wie die Silicium-Königin namens Hirse. Silicium ist ein aussergewöhnlicher Stoff.
Silicium fördert die Gesundheit des Bindegewebes, hält Ihnen Cellulite vom Leib und macht Ihre Haut straff und elastisch.
Auch Haare und Nägel profitieren sehr, wenn der Körper ausreichend mit Silicium versorgt ist. Aber das wissen Sie natürlich alles längst.
Was Sie jedoch vielleicht noch nicht wissen, ist, dass Silicium auch für die Knochen- und Knorpelgesundheit ausschlaggebend ist. Bei Arthrose, Arthritis und Knochenproblemen sollte daher immer die Siliciumversorgung optimiert werden.
Zusätzlich nutzt der Organismus das Silicium zur Ausleitung von Aluminium und schützt auf diese Weise u. a. ganz besonders das Gehirn. Lesen Sie hier mehr darüber: Silicium leitet Aluminium aus
Hafer: Die beste Ballaststoff-Kombination
In 40 Gramm Hafer finden sich überdies annähernd 4 Gramm Ballaststoffe, die wunderbar ausgewogen zur Hälfte aus löslichen und zur anderen Hälfte aus unlöslichen Ballaststoffen bestehen. In Weizen, Roggen, Gerste und Mais hingegen überwiegen die unlöslichen Ballaststoffe. Von den löslichen Ballaststoffen ist in diesen Getreiden nur wenig enthalten.
Doch während die unlöslichen Ballaststoffe eher auf den Kampf gegen Darmträgheit spezialisiert sind, können die löslichen Ballaststoffe die Blutfett- und Cholesterinwerte senken und damit Herzinfarkt, Arteriosklerose sowie Gallensteinen vorbeugen helfen.
Hafer: In drei Tagen gegen Diabetes und Insulinresistenz
Auch den Blutzuckerspiegel regulieren die löslichen Ballaststoffe des Hafers (gemeinsam mit seinem hohen Magnesiumgehalt) so beeindruckend gut, dass es für Diabetiker oder Menschen mit Insulinresistenz sogar regelrechte Hafer-Kuren gibt.
In deren Verlauf nimmt man drei Tage lang aussergewöhnlich viel Hafer zu sich – was trotz dieser unglaublich kurzen Zeit die Insulinresistenz und damit die Blutzuckerwerte merklich verbessern kann. (Sinnvoller wäre natürlich ein langfristiger täglicher Verzehr kleiner Hafermengen im Rahmen einer insgesamt gesunden Ernährung.)
Allein eine Magnesium-Nahrungsergänzung brachte in einer US-Studie an 40.000 Teilnehmern eine um 19 Prozent verringerte Diabetesgefahr. Wenn jedoch regelmässig Haferbrei konsumiert wurde, reduzierte sich das Diabetes-Risiko gleich um ein Drittel, was wieder zeigt, um wieviel wirkungsvoller das vollwertige Lebensmittel im Vergleich zu einem isolierten Mineralstoff sein kann.
So enthält der Hafer beispielsweise noch zusätzlich sog. Saponine. Es handelt sich hierbei um sekundäre Pflanzenstoffe, die den Blutzuckerspiegel bei vorhandener Hyperglykämie (zu hoher Blutzucker) senken und die Insulinsekretion erhöhen können.
Hafer und sein Beta-Glucan
Ein Grossteil der oben erwähnten so segensreichen löslichen Ballaststoffe des Hafers nennt sich Beta-Glucan.
Das Beta-Glucan unterstützt die Tätigkeit spezieller Immunzellen, den sog. neutrophilen Granulozyten. Diese dämmen u. a. Entzündungsherde im Körper ein, so dass Beta-Glucan und damit auch der Hafer entzündungshemmende Wirkung aufweist.
Das Beta-Glucan ist jedoch auch der Hauptgrund dafür, warum vielen Menschen mit hohem Cholesterinspiegel der Verzehr von Haferkleie nahe gelegt wird.
Haferkleie bezeichnet die Randschichten des Hafers ohne den Mehlkörper. Die Haferkleie ist natürlich besonders ballaststoffreich. Konkret bedeutet dies, dass die Haferkleie doppelt so viel Beta-Glucan enthält wie Haferflocken.
Und so liefern 40 g Haferkleie eine Beta-Glucan-Menge (3 g), die den Cholesterinspiegel – bei täglicher Einnahme für drei Wochen lang – um 8 bis 23 Prozent senkt. (Denken Sie daran, zur Haferkleie viel Wasser zu trinken.)
Weizenkleie hat diese überaus positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel übrigens nicht.
Wenn man nun bedenkt, dass ein um ein Prozent geringerer Cholesterinspiegel einem um zwei Prozent geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen entspricht, dann könnte schon eine Schale Haferbrei am Tag das Herz-Kreislauf-Risiko um beinahe die Hälfte reduzieren.
Wie aber senkt nun das Beta-Glucan im Hafer den Cholesterinspiegel?
Beta-Glucan bindet verstärkt Gallenflüssigkeit im Darm. In dieser Gallenflüssigkeit ist eine grosse Menge Cholesterin enthalten, das nun – gebunden an Beta-Glucan – mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann, anstatt erneut in den Blutkreislauf zu gelangen.
Hafer senkt natürlich nur das LDL-Cholesterin und das Gesamt-Cholesterin. Das als „gute“ Cholesterin bekannte HDL-Cholesterin bleibt unangetastet.
Hafer wirkt einem erhöhten Cholesterinspiegel aber noch auf andere Weise entgegen – nämlich über ein haferspezifisches Antioxidans namens Avenanthramid.
Hafer – Ein ungewöhnliches Antioxidans
Die Wirkung von Getreide als Lieferanten für Antioxidantien wurde lange Zeit stark unterschätzt. Das hatte einen ganz einfachen Grund: Die Forscher wendeten die falschen Methoden an, um den Gehalt an Antioxidantien im Getreide zu ermitteln.
Wissenschaftler der US-amerikanischen Cornell University fanden heraus, dass Antioxidantien in Früchten und Gemüse grösstenteils in freier Form enthalten sind, in Getreide jedoch zu 99 Prozent in gebundener Form.
Ob die Antioxidantien frei oder gebunden sind, ist für ihre Wirkung vollkommen irrelevant. Gebundene Antioxidantien lassen sich jedoch nicht mit denselben Methoden nachweisen wie freie. Daher glaubte man lange, Getreide liefere kaum Antioxidantien.
Bei der Verarbeitung von Getreide zu Weissmehl geht jedoch ein Grossteil des antioxidativen Potentials verloren, denn 83 Prozent der Antioxidantien sitzen in den äusseren Kornschichten, die bei der Verarbeitung zu Auszugsmehlen entfernt werden.
Dr. Rui Hai Liu und sein Team erklären, dass Darmbakterien Antioxidantien aus Vollkornprodukten hervorragend lösen und dem Organismus zur Verwertung zur Verfügung stellen können. Voraussetzung dafür ist natürlich eine gesunde Darmflora.
Das im Hafer enthaltene hochwirksame Antioxidans aus der Gruppe der Polyphenole heisst Avenanthramid.
Avenanthramid aus Hafer verhindert u. a. die Oxidation des LDL-Cholesterins – und oxidiertes Cholesterin ist bekanntlich genau DAS Cholesterin, das Probleme bereitet und zu den gefürchteten Ablagerungen in den Blutgefässwänden führt.
Besonders effektiv ist die Schutzfunktion des Avenanthramid, wenn es zusammen mit Vitamin C aufgenommen wird, denn dann hält sie länger an.
So empfiehlt sich also auch hier das oben genannte Frühstück, das natürlich auch mit Zitrusfrüchten zubereitet werden kann, was seinen Vitamin-C-Wert noch weiter erhöht.
Hafer – Immer in der Vollkornvariante
Natürlich sind all die oben genannten wertvollen Stoffe nur im Vollkorn-Hafer in relevanten Mengen enthalten.
Achten Sie beim Kauf von Haferprodukten daher auf die Kennzeichnung „Vollkorn-Haferflocken“ oder „Vollkorn-Hafer-Gebäck“ etc.
Was Vollkornprodukte von Weissmehlprodukten unterscheidet, lesen Sie hier: Weissmehl macht dick und süchtig
Natürlich bringt der Hafer nicht nur die genannten haferspezifischen Eigenschaften mit sich, sondern auch alle anderen Vorteile, die allgemein den Vollkornprodukten inne wohnen.
So können Männer ihr Risiko, am plötzlichen Herztod zu sterben, um nahezu ein Drittel reduzieren, wenn sie jeden Tag einen Vollkornbrei zum Frühstück essen – wie eine Harvard-Studie mit mehr als 20.000 Teilnehmern ergab.
Und Frauen können mit dem täglichen Frischkornbrei – wie eine wissenschaftliche Studie aus Grossbritannien mit mehr als 35.000 Teilnehmerinnen zeigte – ihr Brustkrebsrisiko reduzieren, und zwar um 40 Prozent, wenn Sie schon vor den Wechseljahren täglich 13 g oder mehr Ballaststoffe aus Getreide zu sich nehmen.
Was liegt näher, als für diesen Zweck den Hafer zu wählen, der schliesslich eines der wohlschmeckendsten und – wie Sie nun wissen – gesündesten Getreide ist, die uns zur Auswahl stehen, und all das, wo der Hafer auch noch aussergewöhnlich wenig Gluten enthält:
Gluten im Hafer?
Hafer ist nicht ganz glutenfrei, aber glutenarm. Unübersehbarer Beweis für seine Glutenarmut ist die Tatsache, dass man aus reinem Hafermehl kein Brot backen kann, zumindest keines in der gewohnten Form.
Denn Gluten hält den Teig zusammen und sorgt dafür, dass es unter Hefe- oder Sauerteigeinwirkung auch aufgehen kann.
Ohne Gluten (und ohne spezielle Zusätze) erhält man allenfalls ein Fladenbrot.
Doch kann Hafermehl in Mengen von bis zu 30 Prozent in Brotrezepte gemischt werden.
Obwohl Hafer geringe Mengen Gluten enthält (jedoch eine andere Glutenform als der Weizen), ist Hafer für Glutensensitive meist viel besser verträglich als glutenreiche Getreide wie Weizen, Roggen und Dinkel.
Höchstwahrscheinlich können sogar manche Menschen mit Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit) Hafer verzehren – natürlich nur in begrenzten Mengen (z. B. nicht mehr als 50 g pro Tag) und nur sog. glutenfreier Hafer.
Glutenfreier Hafer enthält zwar das haferspezifische Gluten, ist aber durch strenge Anbau- und Verarbeitungskontrollen frei von Verunreinigungen durch Weizen, Gerste oder Dinkel.
Diese „Verunreinigungen“ können dann in den Hafer gelangen, wenn z. B. unmittelbar an ein Haferfeld ein Weizenfeld grenzt und bei der Haferernte auch einige Weizenkörner mitgeerntet werden oder wenn in einem Betrieb viele verschiedene Getreide abgefüllt und verarbeitet werden, wobei es immer sein kann, dass sich einige Weizenkörner in die Haferpackung verirren.
Diese geringen Weizenmengen können für Menschen mit Zöliakie bereits zum Problem werden, weshalb sie beim Haferkauf unbedingt auf die als „glutenfrei“ deklarierten Haferprodukte achten sollten. Diese enthalten garantiert weniger als 20 ppm* Gluten und befinden sich somit in einem für Zöliakie-Betroffene akzeptablen Bereich.
*20 ppm = 2 Milligramm Gluten pro 100 Gramm Lebensmittel
Auch die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie mit 116 Kindern, die an Zöliakie litten, bestätigen, dass Hafer bei Glutenunverträglichkeit oft vertragen wird.
Während die Hälfte der Kinder ein Jahr lang eine klassisch-glutenfreie Ernährung erhielt, durfte die andere Gruppe weizenfreie Haferprodukte konsumieren. Nach Ablauf der Studie hatten sich die Darmschleimhäute und das Immunsystem aller Kinder wieder vollständig erholt.
Allerdings sollte jeder Betroffene mit Glutenunverträglichkeit oder Glutensensitivität für sich selbst testen, ob und in welchen Mengen er Hafer verträgt, indem er zunächst mit minimalen Hafermengen startet und seine Körperreaktionen genau beobachtet.
Zöliakie-Betroffene können ferner während der Hafer-Testphase (falls sie eine solche überhaupt durchführen möchten) vom Arzt regelmässig Ihre Gliadin*-Antikörperwerte überprüfen lassen, um so die Haferunverträglichkeit frühestmöglich zu erkennen.
*Gliadin ist jener Teil des Glutens, das bei Zöliakie-Patienten zu Autoimmunreaktionen im Darm führt, in deren Folge die Darmschleimhaut angegriffen wird und sich die typischen Symptome wie Durchfall, Bauchweh und Blähungen einstellen.
So schmeckt Hafer am besten
Wenn auch Sie von der gesundheitsfördernden Wirkung des Hafers profitieren möchten, finden Sie hier Tipps und Rezepte:
Bereiten Sie sich zum Frühstück einen Haferbrei zu. Diesen können Sie mit Ihrem Lieblingsobst und Nüssen verfeinern. Haferbrei kann auf die weiter oben beschriebene Art aus rohem, aber eingeweichtem Haferschrot oder aber aus Haferflocken hergestellt werden.
Herkömmliche Haferflocken sind IMMER erhitzt und liegen daher nicht mehr in Rohkostqualität vor. Für alle, die auf dieses Qualitätsmerkmal Wert legen, gibt es jetzt jedoch auch rohköstliche Haferflocken aus vorgekeimtem Hafer. Der Keimprozess macht die Haferflocken bekömmlicher und erhöht die Bioverfügbarkeit ihrer wertvollen Inhaltsstoffe.
Will man ein Original-Porridge zubereiten, dann werden die Haferflocken mit der vier- bis zehnfachen Menge Wasser oder Reisdrink (je nach persönlicher Konsistenzvorliebe) höchstens drei Minuten lang bei häufigem Umrühren geköchelt. In der letzten Minute gibt man eine Prise Salz hinzu.
Normalerweise wird ein Porridge länger gekocht, doch sollen die Inhaltsstoffe des Hafers bei einer dreiminütigen Kochzeit noch grösstenteils erhalten bleiben.
Das Porridge kann nun mit Früchten, Trockenfrüchten, Honig oder anderen Süssungsmitteln und Gewürzen wie Zimt, Vanille oder Lebkuchengewürz vermischt werden.
Backen Sie Haferplätzchen und verwenden Sie für Kuchen und Kekse ab sofort einen Teil Hafermehl oder -flocken statt Weizen- oder Dinkelmehl.
Greifen Sie statt zu Fertig-Burgern auf dieses turboschnelle Burger-Rezept mit Hafer zurück:
Rezept für schnelle Hafer-Burger
Eine Zwiebel hacken und in etwas Olivenöl glasig braten. 200 g Vollkorn-Haferflocken dazu mischen und mit 375 ml Gemüsebrühe ablöschen. Bei sehr schwacher Hitze eine Viertelstunde ziehen lassen. Gehackte Petersilie und 1 EL Chia-Gel* untermischen und mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.
Die Masse jetzt zu Bratlingen formen und in heissem Olivenöl von beiden Seiten braten.
*1 EL Chia-Samen fein mahlen und mit 3 EL Wasser verrühren, 10 Minuten stehen lassen und 1 EL davon wie Ei-Ersatz verwenden. Den Rest im Kühlschrank für weitere Chia-Samen-Rezepte aufbewahren.
Probieren Sie einmal Hafer-Drink. Die milchartige Flüssigkeit passt gut ins Müsli oder Porridge und kann auch zum Kochen verwendet werden.
Weitere Hafer-Rezepte finden Sie in unserer Rezepte-Rubrik, wie z. B. die folgenden:
Fruchtige Dinkel-Goji-Plätzchen
Gefüllter Kohlrabi mit Hafer
Ingwer-Hafer-Muffins mit Kokosöl
Hafer-Schoko-Müsli
Wir wünschen Ihnen einen guten Hafer-Appetit!
Ihr Team vom
Zentrum der Gesundheit
Ihre Ausbildung zum ganzheitlichen Ernährungsberater?
Gesunde Ernährung ist Ihre Leidenschaft? Sie lieben die basenüberschüssige, naturbelassene Ernährung? Sie möchten gerne die Zusammenhänge zwischen unserer Nahrung und unserer Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht verstehen? Sie wünschen sich nichts mehr als all Ihr Wissen rund um Gesundheit und Ernährung zu Ihrem Beruf zu machen?
Die Akademie der Naturheilkunde bildet Menschen wie Sie in 12 bis 18 Monaten zum Fachberater für holistische Gesundheit aus. Wenn Sie mehr über das Fernstudium an der Akademie der Naturheilkunde wissen möchten, dann erfahren Sie hier alle Details sowie Feedbacks von aktuellen und ehemaligen TeilnehmerInnen.
Quellen:
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http://www.gmf-info.de/ballaststoffe.pdf (PDF als PDF)
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nordlicht
Völkermord an Niederdeutschen – Zweiter Burenkrieg
Rückblick (2011): Konzentrationslager in den USA
R.I.P. David Crowley – „Gray State“ Film, sein angeblicher Selbstmord ist ein weiterer Schlag gegen die Freiheit der Bürger. Wer in den USA lebt, sich aufhält, Urlaub macht etc. muss sich vorher klar machen das der Staat dort einen ohne Gerichtsverfahren verhaften, festhalten, zwangsimpfen, und / oder hinrichten kann. Ganz legal. USA, das Land der Freiheit… Land der Satanisten, Freimaurer und Zionisten / Pädophilen…
#pfuideibel
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nordlicht
Rückblick: Wolfgang Wiedergut Zwischen Dimensionen (Neue Energien aus der Welt von Morgen)
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nordlicht
Spiritualität im Alltag
Spiritualität ist lebendige Hinwendung zum Göttlichen, der Einheit. In diesem Bewusstsein ist alles Leben Ausdruck der Ganzheit und damit spirituell. Doch die meisten Menschen teilen ihr Leben mindestens auf zwei Bereiche auf: „privat“ und „Arbeit“. Manchmal kommt ein dritter Bereich hinzu, der dann „Meditation“ oder „spirituelle Übung“ genannt wird. Liebe und Güte Unterschiedliche Vorstellungen von Spiritualität hängen wahrscheinlich damit zusammen, dass die unterschiedlichsten Formen praktizierter Spiritualität auf der Erde existieren. Die zwei grundlegendsten Wege dabei sind der der Liebe und das Erfahren von Bewusstsein. Es gibt also zwei Dinge, die enorm wichtig sind: Liebe, die für alle Wesen einen Existenzraum erstellt, und das Erwachen des Bewusstseins, das in uns allen Erkenntnis erschafft. Man könnte auch sagen Hingabe und Erwachen. Die einfachste Form, wie wir Spiritualität in unserem Alltag integrieren können, besteht sicherlich im Ausdruck der Liebe. Da viele von uns im Leben so verletzt wurden und der Begriff „Liebe Dich und Deinen Nächsten“ sehr strapaziert ist, können wir mit dieser Aufforderung oft wenig anfangen. Wenn wir von Liebe reden, bedeutet das sicherlich nicht, dass wir jeden umarmen müssen, sondern meint etwas Grundsätzlicheres. Im Buddhismus spricht man davon, gütig zu sein und meint eine grundsätzliche Haltung, die anstrengungslos ist, da sie in uns natürlicherweise im Herzen vorhanden ist. Es ist eine natürliche Hinwendung zu einem anderen Wesen aus Deiner Tiefe – so wie Du Dich natürlicherweise einem Kind zuwendest, welches weint. Der Aspekt der Güte in uns erschafft einerseits Raum für Dasein und andererseits Akzeptanz. Wenn wir verstanden haben, dass Güte einfach da ist, weil es uns gibt, können wir diese Qualität Schritt für Schritt in unserem Alltag manifestieren. Das wäre die einfachste Art gelebter Spiritualität. Diese nachfolgende Öffnung des Herzens zeigt sich dann als Erfahrung von all umfassender Liebe, woraus sich Hingabe und Zuversicht entwickelt.
Erwachen und Erkenntnis
Nicht jeder von uns besitzt diese Qualität von Güte von vornherein. Manche leben mehr in ihrem Kopf und sind vor allem Forschertypen. Diese Menschen werden eher von der zweiten Qualität des Weges, dem Erwachen oder dem Erkennen angezogen. Sie wollen oft ein spirituelles Abenteuer, forschen und untersuchen, wie die Welt in ihrem innersten Kern zusammengebaut ist. „Wo komme ich her? Wer bin ich? Und wo gehe ich hin?“ lauten dann die Fragen, die diesen Weg gestalten. Auf diesem Weg muss die Struktur der Schöpfung in den Rhythmen der Kreisläufe der Natur erforscht und erfahren werden. Der Beginn des Erwachens dort ist also, dass alle Erfahrungen eingeladen und untersucht werden müssen. Der spirituelle Weg im Alltag dieser Menschen zeichnet sich aus durch eine Art Unnachgiebigkeit, alles zu hinterfragen und die Perfektion der weltlichen Realität anzuzweifeln. Sie sind auf der Suche nach dem, was sich vor der Persönlichkeit verbirgt. Die Alltäglichkeit eines spirituellen Weges ergibt sich aus verschiedensten Tatsachen, die wir nicht vermeiden können. Wir wachen auf aus dem Schlaf und stellen fest, dass wir uns in einer Welt wiederfinden, die wir in vielerlei Hinsicht nicht verändern können. Unser Körper ist immer derselbe, Atmung findet statt, wir müssen essen und trinken, schlafen und aufwachen. Genauso wie die Jahreszeiten, so ist auch unser Leben durch vielerlei Abläufe geregelt. Manche Menschen nehmen das wahr, manche nicht. Allein schon Wahrnehmung ist ein Teil der Bewusstwerdung innerhalb von spirituellem Erkennen und kann das Empfinden in uns ausdehnen, Teil der Schöpfungszyklen zu sein. Was also ist genau Spiritualität, wenn die ganze Welt im eigentlichen Sinne ein Wunder ist und spirituell? Es bedeutet das Erwachen aus einer Art Schlaf, der verhindert, dass wir diese Welt als Wunder erleben können. Es ist der Schlaf, der von unserer Persönlichkeit ausgelöst wird, die aus allen Prägungen unserer Erziehung von Eltern und Gesellschaft besteht. Doch im Innersten bleibt die Wahrnehmung der immer währenden Lebendigkeit unserer Existenz erhalten. Auf diese können wir uns beziehen. Wahrnehmung selbst ist anstrengungslos im Unterschied zu Konzentration. Wahrnehmung des Lebens ist spirituelle Meditation für den Alltag. Deshalb wird sie in allen Kulturen als die grundlegendste aller Meditationen beschrieben.
Persönlichkeit und Ich
Da wir gefangen in unserer Persönlichkeit die Welt nicht als Ganzheit wahrnehmen, zersplittert sie in die verschiedensten Eindrücke, Überzeugungen und Bereiche. Ein Ich erscheint, das sich von allen abgrenzt, sich schützen muss und um sein Überleben kämpft. Das kreiert enormen Stress, der uns in seiner überschnellen Art die Ressourcen zum Durchatmen raubt. Wir schenken uns nicht mehr die nötige Ruhe, die wir bräuchten, um die Welt ganzheitlich zu erfahren. Die zersplitterte Wahrnehmung der Welt ist dann alltägliche Erfahrung. Die Geschwindigkeit unseres Denkens und unserer Persönlichkeit müsste entschleunigt werden, damit das Leben eine Chance hat, zu einer essentiell fühlbaren Lebendigkeit zurückzukehren. Lebendigkeit und Fühlen Es stellt sich oft eine tiefe Phase von Reinigung ein, die der Erfahrung der eigenen inneren Lebendigkeit, dem Entstehen von Präsenz und Zentrierung ins Hier und Jetzt, vorausgeht. Diese gefühlte innere Lebendigkeit ist eine Öffnung für einen tatsächlich fließenden Lebensstrom, der von oben durch den Kopf einströmt, durch den ganzen Körper fließt, aus den Füßen hinaus in die Erde hinein. Später öffnet sich das Fühlen nach allen Richtungen. Dieser Lebensfluss ist eine kosmische Kraft und durchdringt eigentlich jeden Augenblick unseres Alltags. In ihm erwacht unser Bewusstsein. Dieses Bewusst sein ist notwendig, um uns im Alltag und in unseren Tätigkeiten so in uns ruhen zu lassen, dass uns die Inhalte unseres Tuns nicht verschlucken und am Ende des Tages erschöpft zurück lassen. Mitgenommen zu werden, sich zu verlieren in Handlungsabläufen und Tätigkeiten, absorbiert Ressourcen und füllt uns mit Fremdenergien (Identifikationen mit Persönlichkeit, Überzeugungen und Gefühlen anderer), die wir später im Schlaf verarbeiten müssen. Durchflussübung für den Alltag Immer wieder müssen wir in unserer Übung zu uns selbst, zu unserem eigenen Kern und zu unserem Körpergefühl zurückkommen, damit Lebensenergie uns ernähren und erfrischen kann. Viele Störgefühle, durch Stress oder Druck ausgelöst, können uns dabei behindern. Eine der tiefen Möglichkeiten, die wir hier auf der Erde geschenkt bekommen, um loslassen zu können, bezieht sich auf die Möglichkeit, den Körper und sein Energiefeld zu erden. Das funktioniert im Grunde ganz einfach so, wie bei elektrischen Geräten eine Erdung existiert und Spannungen abfließen können. Genauso können Menschen lernen, ihre festgehaltenen Spannungsgefühle immer wieder abfließen zu lassen. Warum geht das so einfach? Der Grund ist recht lapidar. Mutter Erde benützt ununterbrochen eine Kraft, die von der Erdoberfläche bis tief in den Erdmittelpunkt arbeitet: die Schwerkraft. Die Schwerkraft ist eine Kraft, gegen die wir uns gefühlsmäßig nicht wehren sollten. Indem wir liebevoll wahrnehmend den Strom erlauben, hilft er uns, Spannungswellen loslassen zu können. Genauso wie ein Baum die Himmelskräfte von oben einsaugt und durch seinen ganzen Stamm in die Erde fließen lässt. Bäume können uns helfen, wenn wir noch keine energetischen Erfahrungen haben, diesen wohltuenden Strom im Körper zu bemerken. OLHT-Meditation Visualisiere energetisierende Wurzeln aus jeder Zelle Deines Körpers, die Dich mit dem Herz der Erde verbinden und lass alle Belastung jeder Zelle in die Anziehungskraft der Erde hinein los. Dusche Deinen gesamten Körper äußerlich und innerlich in Licht, welches dem Höheren Selbst – der Quelle unserer Lebenskraft – über unserem Kopf entspringt. Tanke dort Energie, Licht und geistige Nahrung, die Dich meditativ durch den Tag führt.
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ENERGIEARBEIT – CHAKRA MEDITATION
Chakra-Meditation: Bestes Hilfsmittel in der Energiearbeit. Chakren öffnen, reinigen und ausgleichen durch Meditationen für jedes Chakra mit Musik und Yoga.
Chakra-Meditationen
So wie der physische Körper Pflege, Zuwendung und Nahrung braucht, sollte man auch den Energiekörpern und Chakren tägliche Aufmerksamkeit schenken. Durch Chakra-Meditationen können wir gemäß der Chakrenlehre auch den feinstofflichen Körpern Nahrung in Form von Bewusstsein und Lebensenergie zuführen. Durch die regelmäßige Praxis lösen sich Blockaden, mehr Energie kann fließen und das Bewusstsein, die Schwingung und das Wohlbefinden können sich meiner Erfahrung nach schon in kürzester Zeit merklich erhöhen.
Arten und Übungen der Chakra-Meditation
Chakra Meditationen sind das Herzstück der Chakrenarbeit. Sie helfen uns zunächst einmal, die Chakren wahrzunehmen und sie zu spüren – Voraussetzung dafür, mit den Chakren zu arbeiten und ein Chakra zu öffnen, zu aktivieren oder zu reinigen. Jedes Chakra hat eine bestimmte Bedeutung und wir können anhand von Blockaden, Problemen und Themen in den einzelnen Energiekörpern (inkl. dem physischen Körper) lokalisieren welches Chakra betroffen ist. Chakra Meditationen helfen, die Chakren zu öffnen, wodurch die Seele unser Feld stärker durchdringen kann, Energie stärker in die feinstofflichen Körper fließt und sich neue Wahrnehmungsbereiche öffnen. Im Umgang mit Blockaden, Krankheiten und Traumata können Chakra-Meditationen meiner Ansicht nach einen wesentlichen Beitrag leisten, mit schmerzlichen Emotionen und Wunden bewusster umgehen zu können und ihre Ursachen aufzulösen. Chakra-Meditationen sind daher ein wichtiger Aspekt für die körperliche Gesundheit das spirituelle Wachstum und die innere (Selbst)-Heilung. Chakrenmeditationen können therapeutisch, heilerisch, spirituell und genussvoll gleichermaßen sein. Es gibt verschiedene Arten und Übungen der Chakra-Meditation.
Chakra Öffnen durch Meditation
Chakra-Energiearbeit besteht meist aus bestimmten Atemtechniken und/oder dem bewussten Lenken von Aufmerksamkeit und Lebensenergie auf bestimmte Chakras. Ziel ist eine Entspannung, Energetisierung und Öffnung der Chakren.
Anleitung zur Chakra-Meditation
Besonders wichtig ist die Grundmeditation und Meditationen speziell für die 7 Hauptchakren:
Wurzelchakra Meditation
Sakralchakra Meditation
Solarplexuschakra Meditation
Herzchakra Meditation
Halschakra Meditation
Stirnchakra Meditation
Kronenchakra Meditation
Chakra-Ausgleich mit Meditation
Eine bestimmte Form der Chakra-Energiearbeit ist der Chakra-Ausgleich, bei dem nacheinander mit allen Chakren gerabeitet wird, um diese zu harmonisieren und ins Gleichgewicht zu bringen. Oft werden Probleme in einem Chakra von einem anderen Chakra kompensiert und es gibt zudem Resonanzen zwischen den Chakren. Deshalb kann es vorteilhaft sein, auch bei Problemen in einem bestimmten Chakra, die anderen Chakren in die Meditation mit einzubeziehen.
Anleitung Chakrenausgleich
Reinigung der Chakren durch Meditation
Chakra-Reinigung ist eigentlich kaum von Energiearbeit zu unterscheiden. Es ist jedoch erwähnenswert, dass sich in den Wirbeln der Chakren auch disharmonische Fremdenergien festsetzen können, oder durch diese auf das System einwirken können. Auch kann es an den Chakren unheilsame Energieverbindungen zu anderen Menschen geben, die von einigen als energetische Schnüre wahrgenommen werden.
Bei der Chakra-Reinigung liegt das Hauptaugenmerk daher auf dem Aufspüren und Loslassen von Fremdenergien oder festsitzenden negativen Energien. Dabei werden häufig auch Visualisationen, Klänge, Räucherungen und Edelsteine / Heilsteine / Kristalle und Chakra Farben eingesetzt. Besonders wer in Städten lebt und Kontakt mit vielen Menschen hat, sollte seine Chakren regelmäßig reinigen.
Anleitung Chakrenreinigung
Chakra Öffnen durch Yoga-Meditation
Kaum ein System auf der Welt hat so tiefes Wissen, wie das Yoga-System. Da die Chakren mit dem physischen Körper in enger Wechselwirkung stehen und energetische und körperliche Verspannungen meist Hand in Hand gehen, können auch die Körperübungen des Yoga – insbesondere des Kundalini Yoga – großen Effekt auf die Chakren haben. Indem körperliche Verspannungen bewusst wahrgenommen, geöffnet und ausgeglichen werden, öffnet sich der Raum für eine feinere, energetische Ebene. Kombiniert mit bewusster Wahrnehmung, Atmung und Energiearbeit können Yoga-Stellungen deshalb als Rückkopplung und über die Energiearbeit heilende Wirkung auch für die Chakren entfalten. Aber Chakra-Yoga ist wesentlich mehr als nur Körperübungen. Im System des Yoga werden spezielle Meditationen, Mantren und Mudras zur Ansprache und Unterstützung der verschiedenen Chakren gelehrt.
Chakren und Tantra-Meditationen
Ein besonders genussvolle Form der Arbeit mit den Chakren findet sich in den Meditationen des sexuellen Tantras. Hier wird der Liebesakt zu einer heilenden Meditation, bei der die Chakren eine zentrale Rolle spielen.
Musik und Klangschalen für die Chakra Meditation
Während der laufenden Meditation begünstigen bestimmte Klänge und Frequenzen die Energiearbeit mit den Chakren. Es existieren meiner Ansicht nach zwar nicht sehr viele gute CDs oder mp3s für die Meditation mit den Chakren, aber dafür einige Dutzend herausragende. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei die Klangschalen (singing bowls) oder Kristallschalen sowie Mantren-Gesänge.
Farben und Edelsteine für die Chakren
Da die Chakren zu bestimmten Frequenzbereichen in Resonanz stehen, kann die Chakra-Meditation auch durch Klänge, die Chakra-Farben, Edelsteine und andere Hilfsmittel ergänzt werden. Der wesentliche Unterschied zur Arbeit mit Musik ist dabei, dass diese Hilfsmittel stärker vor und nach der Meditation wirken. Sie können und sollen quasi tagesbegleitend benutzt und getragen werden. Im Gegensatz dazu wirkt heilende Musik am besten direkt während der Meditation. Dabei ist zu beachten, dass es vor allem die Aufmerksamkeit und das Bewusstsein ist, welche bei den Chakren die größte Heilkraft entfalten. Hilfsmittel dienen vor allem dazu, dem Chakra eine Heilungsfrequenz zu bieten, zu der es in Resonanz gehen kann, um es so zu stabilisieren und anzuregen. Diese Hilfsmittel entfalten nicht direkt, sondern indirekt eine heilende Wirkung und können den Öffnungs-, Reinigungs- und Heilungsprozess sehr fördern und erleichtern.
Autor: David Rotter
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